Mit Sack und Pack zum Festival

Damit man auch sicher nichts mehr vergisst, findet man auf der Homepage des ÖCC unter www.campingclub.at außerdem eine Checkliste zum Ausdrucken.

Anreise

Im Hinblick auf die zu transportierende Ausrüstung sollte bei der Planung der Anreise die Distanz vom Parkplatz bzw. der Bahn-/Busstation bis zum Campingplatz berücksichtigt werden. Nur selten kann man Parkplätze vorab reservieren.

Caravan

Die bequemste Variante zum Übernachten sind Wohnwagen oder umgebaute Kleinbusse. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, Wertgegenstände sicher zu verstauen, sondern schützen auch am besten vor Wind und Wetter. "Man sollte sich im Vorfeld erkundigen, ob Fahrzeuge auf dem Festivalzeltplatz erlaubt sind", empfiehlt ÖCC-Experte Tomas Mehlmauer.

Zelt

Kleine Iglu-Zelte sind auch im Dunkeln schnell aufgebaut. Sie bieten zwei bis drei Personen Platz und garantieren ein Mindestmaß an Privatsphäre. Ganz besonders gut geeignet für Festivals sind Pop-Up-Zelte, die sich binnen Sekunden aufstellen lassen. Wer jedoch auch bei schlechtem Wetter mit Freunden zusammensitzen möchte, ist mit einem Gemeinschaftszelt für zehn oder mehr Personen gut ausgestattet. Allerdings dauert der Aufbau länger und stellt unter Umständen eine Herausforderung dar.

Schlafsack & Isomatte

Für die nächtliche Erholungsphase sind Schlafsäcke und Isomatte ein Muss. Aufblasbare Matratzen stellen eine bequeme Alternative dar. "Die Luxusvariante der Isomatte gibt es sogar mit Elektromotor", weiß der ÖCC-Experte. "Allerdings muss dann natürlich Stromversorgung zugänglich sein."

Hygiene & Gesundheit

"Ist man mit kleinen Kanistern ausgestattet, kann man diese stets mit frischem Wasser auffüllen und sich so die Zähne auch am Zelt putzen", rät Mehlmauer. So entgeht man langen Wartschlangen vor den Waschmöglichkeiten. Auch Hygieneartikel wie feuchte Tücher und eigenes Toilettenpapier sollten in keiner Festivalausrüstung fehlen. Bei kleineren Blessuren, Sonnenbrand oder Kopfschmerzen ist eine Reiseapotheke hilfreich.

Praktische Extras

Zur Grundausstattung sollte eine Taschenlampe gehören, um auch im Dunkeln in der Masse der Zelte den Überblick zu behalten. Für Regenwetter bieten sich Gummistiefel an. Verderbliche Lebensmittel und Bier sind in einem Mini-Kühlschrank gut aufgehoben – betrieben wird dieser beispielsweise über den Zigarettenanzünder.  (red)